CARAIDLAND - Kurzhaarcollies für's Leben
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Beschäftigung mit dem Hund

Ich bin überzeugt, dass jeder Hund sich seinen Sport selber aussucht, der Mensch muss nur genau hinschauen.

 

Freilich wollen die meisten Hunde ihren Menschen gefallen, der Collie gehört ganz sicher dazu. Und er macht dann mit. Sei es Agility, sei es Obedience, Nasenarbeit oder was auch immer.

Ich biete meinen Tieren diverse Sachen an und gucke dann, wie sie sich verhalten. Lino z.B. fand Agility immer gut, allerdings drehte er mir dabei zu sehr auf.

" Ruhe ist die erste Hundepflicht" - das ist mein Motto.

 

In erster Linie will man ja einen Hund für den Alltag, und das bedeutet, er muss kontrollierbar sein, ausgeglichen, ruhig etc. Einem Hund, der dazu neigt, aufzudrehen, dem sollte man dann eben eher eine ruhige Sportart anbieten.

Außerdem glaube ich, dass der Hund wirklich gut nur bei den Dingen ist, die er gerne macht. Und wenn wir ehrlich sind, dann macht auch uns der Sport am meisten Spaß, bei dem der Hund mit Begeisterung und einem Lachen im Gesicht dabei ist, ohne sich hoch zu pushen.

 

Es gibt freilich auch Hunde, die brauchen keine sportliche Betätigung. Denen reicht es, bei der Familie zu sein und mitzumachen, was auch immer die Familie so treibt. Was ist auch gegen schöne, abwechslungsreiche Spaziergänge einzuwenden? Nichts desto trotz ist es sinnvoll seinen Hund geistig zu fordern. Dazu braucht es keinen Sport. Hauptsache man macht etwas zusammen. Trickdogging oder Versteckspiele kann man auch im Haus betreiben. Über Baumstämme balancieren und ein Futtertäschchen im Gebüsch suchen, geht ganz nebenbei auf jedem Spaziergang. Hauptsache man hat Spaß.